Exkursion nach Hannover-Lahe, 19. März 2026
Das STUBE-Jahresprogramm 2026 startete mit einer Tagesexkursion zur Abfallwirtschaft in Hannover. Ein aktuelles Thema: Was passiert eigentlich mit unserem Müll, wenn die Tonne geleert wurde? Eine Gruppe Studierende aus ganz Niedersachsen machte sich auf den Weg nach Hannover-Lahe, um genau das herauszufinden.
Organisiert wurde die Exkursion in Kooperation mit aha – Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover sowie dem KED-Arbeitsbereich Entwicklungsbezogene Bildung (EB). An diesem Tag kamen Studierende aus ganz Niedersachsen zusammen. Unterschiedliche Studiengänge, unterschiedliche Interessen – und trotzdem waren wir alle zusammengekommen, weil wir gemeinsam erfahren wollten, wie moderne Müllentsorgung funktioniert, und um direkt von den Erfahrungen der Umwelttechnologen vor Ort zu lernen.
Die Führung fand im Abfallbehandlungszentrum Hannover-Lahe statt – einem Standort, der bereits seit den 1930er Jahren in Betrieb ist. Begrüßt und durch den Tag geführt wurde die Gruppe von einem langjährigen Mitarbeiter, der den Standort seit 19 Jahren in- und auswendig kennt und uns die Prozesse sehr anschaulich erklärte.
Der Rundgang begann beim „Nordberg“. Was auf den ersten Blick wie eine natürliche Erhebung aussieht, ist in Wahrheit ein abgedeckter Müllberg vergangener Jahrzehnte. Doch dieser Berg ruht nicht einfach nur – er arbeitet und trägt dazu bei, nicht nur den gesamten Standort Lahe mit Strom zu versorgen, sondern auch Schulen, ein Rathaus und ein lokales Schwimmbad zu heizen.
Wie genau es möglich ist, dass aus einem alten Müllberg plötzlich Strom und wohlige Heizungswärme wird? Das kannst du bei der nächsten Tagesexkursion erfahren.