Bild: madochab | Photocase.de

Bildung ist unser Auftrag

Der Kirchliche Entwicklungsdienst (KED) der evangelisch-lutherischen Landeskirchen in Braunschweig und Hannovers fördert entwicklungspolitische Bildung in Kirchengemeinden, kirchlichen Einrichtungen und in Gruppen durch Beratung und finanzielle Unterstützung. Dies wird koordiniert in der Arbeit der KED-Beauftragten für den Kirchlichen Entwicklungsdienst.
Die Beratung, Förderung und entwicklungspolitische Bildung für Studierende, insbesondere aus Entwicklungsländern, ist ein weiterer Schwerpunkt in der Arbeit des KED. Mit unseren Veranstaltungen sind wir ein Ort der Begegnung und des Lernens von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und nationalen Hintergründen.

Öffentlichkeit und Politik erreichen

Entwicklungspolitische Bildung will Zusammenhänge aufzeigen zwischen dem Lebensstil der Menschen in unserer Region und den  Lebensbedingungen der Menschen in Entwicklungsländern. Dazu gehört die Aufgabe, die Anliegen der Menschen in Entwicklungsländern mit  Kampagnen und Lobbygesprächen gezielt in die deutsche Öffentlichkeit und in die Politik zu bringen. Bezugnehmend auf die globalen achhaltigkeitsziele (SDG) mit der Agenda 2030 wird es zunehmend wichtig, internationale Studierende und ihre Netzwerke in Deutschland dabei zu unterstützen, politische, soziale und wirtschaftliche Fragen in ihren Herkunftsländern zu thematisieren.

Evangelisches Profil

Der Name geht zurück auf eine Denkschrift des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) mit dem Titel »Der Entwicklungsdienst der Kirche – ein Beitrag für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt« (1973). Darin wird das Engagement für notleidene Menschen in den Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens aus biblischer Tradition begründet und als dauerhafte Aufgabe angemahnt.

Wenn auch Form und Inhalt des globalen Engagements sich wandeln, bildet die Denkschrift bis heute den Ausgangspunkt für eine evangelisch orientierte Motivation des globalen Engagements.